Schlagwort: Kochen

Schokobiskuit

Schokobiskuit

Heute gibt es wieder eine leckere Schoko-Biskuitroulade von mir.

Ganz ohne Füllung geht es nicht. Die Roulade wird mit einer Topfenbirnenfüllung gefüllt und gerade jetzt im Herbst ist sie der Renner in meiner Familie.

Aber was red ich da, probiert dieses Rezept doch einfach gerne selber aus und eure Lieben werden begeistert sein.


Rezept Schoko-Biskuit

4 mittelgroße Eier
4 EL Staubzucker
4 EL glutenfreies Mehl (wahlweise selbstverständlich auch ein Mehl deiner Wahl)
eine Prise Salz
1 Pkg. Vanillezucker
1 TL Backpulver
2 EL Mineralwasser
4 EL Kakao
1 EL Rum
Marmelade

1. Die Eier werden getrennt. Das Eigelb heben wir uns für später in einer kleinen Schüssel auf.

2. Eiklar, Staubzucker, Mineralwasser und die Prise Salz werden mit einem Handrührgerät zu einem schönen und glasigen Eischnee verrührt. Der Eischnee soll noch eine luftige Konsistenz haben, damit der Teig danach wunderbar aufgeht.

Der Eischnee ist theoretisch fertig wenn er Spitzen bildet und man die Schüssel auf den Kopf stellen könnte.

3. Das gesiebte Mehl mit dem Backpulver wird nun vorsichtig über den Eischnee gegeben.

Das Mehl und das Backpulver immer sieben, ganz besonders für Biskuit damit keine Klümpchen entstehen.

4. Das Eigelb wird mit Vanillezucker und Rum verquirlt und vorsichtig über die Eischneemasse gegeben.

5. Zum Schluß sieben wir den Kakao über den Eischnee.

6. Die Zutaten werden nun mit dem Schneebesen per Hand luftig unter den Eischnee geschlagen bis eine homogen Masse zu sehen ist.

Das Backrohr bitte mit 180 Grad vorheizen.

Die Masse auf ein Backblech mit Backpapier geben und ca. 10 Minuten bei Umluft mit 180 Grad backen. Die Backzeit hängt aber individuell vom eigenem Backrohr ab. Wenn der Teig schön hellgelb angebacken ist, ist die Biskuitmasse in der Regel fertig.

 

Rezept Topfenbirnenfüllung

In der Zwischenzeit bereiten wir die Topfenbirnenfüllung zu (Topfen ist Quark)

250 g laktosefreien Topfen (du darfst selbstverständlich auch normalen Topfen verwenden)
4 Birnen
2 EL Staubzucker
Vanillezucker
3 EL Weißwein
1 Zimtstange
2 Gewürznelken

Die Birnen werden geschält, vom Kern befreit und danach in kleine Würfel geschnitten.

In einer Pfanne wird der Zucker karamellisiert, dann werden die Birnenwürfel dazugegeben. Jetzt geben wir den Vanillezucker, die Zimtstange und die Gewürznelken dazu, löschen das ganze mit Weißwein ab und lassen es zwei Minuten leicht köcheln. Abdecken und weitere 5 Minuten ziehen lassen.

Wenn die Masse etwas ausgekühlt ist, verrühre ich die gedünsteten Birnen mit dem Topfen und lasse ihn etwas durchziehen.

Das Biskuit ist fertig und kann aus dem Backrohr genommen werden.
Damit das Biskuit nicht so kleben bleibt, lege ich ein sauberes, frisches, etwas genässtes Geschirrtuch über das Biskuit und stürze es vom Blech auf eine reine glatte Fläche. Danach verwende ich ein ebenfalls genässtes Tuch und streiche damit über das Backpapier um es dann vorsichtig vom Biskuit lösen zu können.

Jetzt verwende ich eine Marmelade als Basis und streiche das Biskuit damit ein. Meine Wahl fiel auf eine Zwetschgenmarmelade, da sie ganz gut mit den Birnen harmoniert.

Nun streiche ich die Topfenbirnenfüllung auf mein Biskuit und rolle es zu einer Form zusammen. Die Roulade wird mit etwas Staubzucker angezuckert und kann sofort serviert werden.

Ich wünsche ich dir ein gutes Gelingen beim Nachbacken der Biskuitroulade und würde mich über ein Feedback von deiner Seite aus sehr freuen

 

Deine

Brigitte

PS.: Topfen ist gleich Quark
Eiklar ist Eiweiß
Staubzucker ist Puderzucker

 

LRM_EXPORT_446947859241175_20180902_161539497.jpeg
Biskuitrolle

 

 

Topfenbuchteln

Topfenbuchteln

Heute machen wir Topfenbuchteln. Für die Deutschen Leser unter euch, Topfen ist gleich Quark.

Das Rezept ist gar nicht so schwer. Es wird keine Hefe und keine Milch verwendet.

Da ich öfters höre, du ich vertrage aber so gar keine Hefe und würde aber auch gerne einmal leckere Buchteln essen, habe ich mir gedacht ich stelle euch hier meine Buchteln einmal vor.

Dieses Rezept ist laktosefrei und die Buchteln wurden mit einem Dinkelmehl zubereitet.

Rezept:
250 g Magertopfen (laktosefrei)
500 g Dinkelmehl
1 1/2 Pkg. Backpulver
3 EL laktosefreie Sahne
3 Eier
125 ml Sonnenblumenöl
100 g braunen Zucker (fein gemahlen)
1 Pkg. Vanillezucker
Prise Salz
1 TL geriebene Zitronenschale
2 EL Speisstärke
1 EL Rum
Butter

Zubereitung:
Topfen, Sahne, Eier, Öl, Zucker, Vanillezucker, geriebene Zitronenschale, Rum und Salz gut verühren. Ich rühre ungefähr 8 bis 10 Minuten bis eine schaumige Masse entstanden ist.
Das mit Backpulver und Speisestärke versiebte Mehl unter die Masse kneten.

Es gibt zwei Varianten zur Fertigstellung der Buchteln:

Variante 1:
Teig ausrollen und Kreise ausstechen, in die Mitte Marmelade (am besten Marillenmarmelade (Aprikosenmarmelade)) geben und wie einen Knödel zusammendrehen.

Variante 2:
Du stichst vom Teig mit einem eingefetteten Löffel kleine Stücke ab, drückst das Stück flach, gibst die Marmelade in die Mitte, formst einen Knödel und fertig sind die Knöderln.

Ich persönlich bevorzuge die zweite Variante. Geht flott und gelingt immer.
Die Knöderln nun in zerlassener Butter wälzen und in eine befettete Form schlichten. Etwas gehen lassen und bei 170 Grad ca. 30 Minuten backen.
Das Rohr bitte etwas vorheizen.

Danach etwas auskühlen lassen und mit Staubzucker (Puderzucker) bestreuen.

Dazu serviere ich gerne eine Vanillesoße.
Sie schmecken aber auch ohne einer Soße ausgezeichnet zum Kaffee oder Tee.
Ein paar Buchtelbilder habe ich euch dazu mitgebracht.

Ich wünsche euch gutes Gelingen beim Nachbacken der Buchteln

eure

Brigitte

 

Linzer Augen

Linzer Augen

Heute möchte ich dir ein klassisches Rezept zur Weihnachtszeit vorstellen.
Und ehrlich gesagt Omas Rezepte schmecken heute noch genauso gut wie damals. Ihr werdet sehen daß ich in meinem Rezept eine Prise Salz dazugebe. Um den Geschmack der Mehlspeise besser hervorzuheben, verwendet man bei einem Gebäck mit Zucker immer eine Prise Salz, damit sich das Aroma der Zutaten entfalten kann.

Linzer Augen (Spitzbuben, Pfauenaugen) sind ein sehr beliebtes Weihnachtsgebäck für Groß und Klein. Sie schmecken aber nicht nur zu Weihnachten. Ein Gebäck schnell und  einfach zubereitet zu jeder Gelegenheit.

Rezept (für ca. 50 Stück):
300 g gesiebtes Mehl
110 g gesiebter Staubzucker (Puderzucker)
200 g weiche Butter
1 Ei
1 Eidotter
1 Pkg. Vanillezucker
etwas abgeriebene Zitronenschale
1 EL Rum
1 Prise Salz

Zum Füllen passierte Marillenmarmelade oder eine Marmelade deiner Wahl.

Zum Bestreuen gesiebter Staubzucker (Puderzucker)

Zubereitung:
Mürbteig
Für den Teig die Zutaten der Reihe nach in eine Rührschüssel geben und mit dem Handmixer (Knethaken) zu einem Teig verkneten.

Wenn du lieber einen Teig nach Omas Art machen möchtest, dann nimmst du ein Backbrett und gibst zuerst das Mehl darauf. Danach kommt der
Staubzucker (Puderzucker) dazu. Danach bildest du eine Mulde und gibst die weiche Butter dazu. In die Mitte gibst du dann das Ei, das Eigelb (den Dotter), Vanillezucker, Zitronenschale, die Prise Salz und Rum dazu und verknetest die Masse mit den Händen rasch zu einem geschmeidigen Teig zusammen.

Ich mache meine Teige alle per Handarbeit. Ich knete meine Teige gerne mit der Hand. Bei uns zu Hause wurden die Teige für die Weihnachtsbäckerei immer mit den Händen gearbeitet. Ich habe das so beibehalten. Es funktioniert aber mit dem Knethaken genausogut und geht schneller.

Danach den Teig in eine Frischhaltefolie gewickelt ca. 40 Minuten kalt stellen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 2 mm dick ausrollen und Scheiben ausstechen. Aus der Hälfte der Scheiben jeweils 3 Augen ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Heute geht das ja ganz einfach. Man besorgt sich im Fachhandel die Keksausstecher für Linzer Augen. Die gibt es schon in verschiedenen Mustern. Klassisch sind sie mit den 3 Augen.

Das Blech in die Mitte des vorgeheizten Rohres schieben

Ober-/Unterhitze: 180 Grad Celcius
Heißluft: 160 Grad Celcius
Backzeit: ca. 12 Minuten

Zum Füllen und Bestreuen:

Die Keksscheiben auf der Backseite mit Marmelade bestreichen. Die Oberteile darauf legen und kräftig mit Staubzucker (Puderzucker) bestreuen.

Ich wünsche dir gutes Gelingen beim Nachbacken der Linzer Augen.

 

cof

 

Bis bald

deine Brigitte