Schlagwort: Backen

Topfenbuchteln

Topfenbuchteln

Heute machen wir Topfenbuchteln. Für die Deutschen Leser unter euch, Topfen ist gleich Quark.

Das Rezept ist gar nicht so schwer. Es wird keine Hefe und keine Milch verwendet.

Da ich öfters höre, du ich vertrage aber so gar keine Hefe und würde aber auch gerne einmal leckere Buchteln essen, habe ich mir gedacht ich stelle euch hier meine Buchteln einmal vor.

Dieses Rezept ist laktosefrei und die Buchteln wurden mit einem Dinkelmehl zubereitet.

Rezept:
250 g Magertopfen (laktosefrei)
500 g Dinkelmehl
1 1/2 Pkg. Backpulver
3 EL laktosefreie Sahne
3 Eier
125 ml Sonnenblumenöl
100 g braunen Zucker (fein gemahlen)
1 Pkg. Vanillezucker
Prise Salz
1 TL geriebene Zitronenschale
2 EL Speisstärke
1 EL Rum
Butter

Zubereitung:
Topfen, Sahne, Eier, Öl, Zucker, Vanillezucker, geriebene Zitronenschale, Rum und Salz gut verühren. Ich rühre ungefähr 8 bis 10 Minuten bis eine schaumige Masse entstanden ist.
Das mit Backpulver und Speisestärke versiebte Mehl unter die Masse kneten.

Es gibt zwei Varianten zur Fertigstellung der Buchteln:

Variante 1:
Teig ausrollen und Kreise ausstechen, in die Mitte Marmelade (am besten Marillenmarmelade (Aprikosenmarmelade)) geben und wie einen Knödel zusammendrehen.

Variante 2:
Du stichst vom Teig mit einem eingefetteten Löffel kleine Stücke ab, drückst das Stück flach, gibst die Marmelade in die Mitte, formst einen Knödel und fertig sind die Knöderln.

Ich persönlich bevorzuge die zweite Variante. Geht flott und gelingt immer.
Die Knöderln nun in zerlassener Butter wälzen und in eine befettete Form schlichten. Etwas gehen lassen und bei 170 Grad ca. 30 Minuten backen.
Das Rohr bitte etwas vorheizen.

Danach etwas auskühlen lassen und mit Staubzucker (Puderzucker) bestreuen.

Dazu serviere ich gerne eine Vanillesoße.
Sie schmecken aber auch ohne einer Soße ausgezeichnet zum Kaffee oder Tee.
Ein paar Buchtelbilder habe ich euch dazu mitgebracht.

Ich wünsche euch gutes Gelingen beim Nachbacken der Buchteln

eure

Brigitte

 

Linzer Augen

Linzer Augen

Heute möchte ich dir ein klassisches Rezept zur Weihnachtszeit vorstellen.
Und ehrlich gesagt Omas Rezepte schmecken heute noch genauso gut wie damals. Ihr werdet sehen daß ich in meinem Rezept eine Prise Salz dazugebe. Um den Geschmack der Mehlspeise besser hervorzuheben, verwendet man bei einem Gebäck mit Zucker immer eine Prise Salz, damit sich das Aroma der Zutaten entfalten kann.

Linzer Augen (Spitzbuben, Pfauenaugen) sind ein sehr beliebtes Weihnachtsgebäck für Groß und Klein. Sie schmecken aber nicht nur zu Weihnachten. Ein Gebäck schnell und  einfach zubereitet zu jeder Gelegenheit.

Rezept (für ca. 50 Stück):
300 g gesiebtes Mehl
110 g gesiebter Staubzucker (Puderzucker)
200 g weiche Butter
1 Ei
1 Eidotter
1 Pkg. Vanillezucker
etwas abgeriebene Zitronenschale
1 EL Rum
1 Prise Salz

Zum Füllen passierte Marillenmarmelade oder eine Marmelade deiner Wahl.

Zum Bestreuen gesiebter Staubzucker (Puderzucker)

Zubereitung:
Mürbteig
Für den Teig die Zutaten der Reihe nach in eine Rührschüssel geben und mit dem Handmixer (Knethaken) zu einem Teig verkneten.

Wenn du lieber einen Teig nach Omas Art machen möchtest, dann nimmst du ein Backbrett und gibst zuerst das Mehl darauf. Danach kommt der
Staubzucker (Puderzucker) dazu. Danach bildest du eine Mulde und gibst die weiche Butter dazu. In die Mitte gibst du dann das Ei, das Eigelb (den Dotter), Vanillezucker, Zitronenschale, die Prise Salz und Rum dazu und verknetest die Masse mit den Händen rasch zu einem geschmeidigen Teig zusammen.

Ich mache meine Teige alle per Handarbeit. Ich knete meine Teige gerne mit der Hand. Bei uns zu Hause wurden die Teige für die Weihnachtsbäckerei immer mit den Händen gearbeitet. Ich habe das so beibehalten. Es funktioniert aber mit dem Knethaken genausogut und geht schneller.

Danach den Teig in eine Frischhaltefolie gewickelt ca. 40 Minuten kalt stellen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 2 mm dick ausrollen und Scheiben ausstechen. Aus der Hälfte der Scheiben jeweils 3 Augen ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Heute geht das ja ganz einfach. Man besorgt sich im Fachhandel die Keksausstecher für Linzer Augen. Die gibt es schon in verschiedenen Mustern. Klassisch sind sie mit den 3 Augen.

Das Blech in die Mitte des vorgeheizten Rohres schieben

Ober-/Unterhitze: 180 Grad Celcius
Heißluft: 160 Grad Celcius
Backzeit: ca. 12 Minuten

Zum Füllen und Bestreuen:

Die Keksscheiben auf der Backseite mit Marmelade bestreichen. Die Oberteile darauf legen und kräftig mit Staubzucker (Puderzucker) bestreuen.

Ich wünsche dir gutes Gelingen beim Nachbacken der Linzer Augen.

 

cof

 

Bis bald

deine Brigitte