Autor: Brigitte

Leben mit Laktoseintoleranz

Leben mit Laktoseintoleranz

Genau du, ja genau dich meine ich. Fühlst du dich angesprochen, dann bist du hier richtig gut aufgehoben. Ich gebe dir Tips und Ratschläge, wie man mit einer Laktoseunverträglichkeit, sprich Laktoseintoleranz gut durch den Alltag kommt. In meinem ersten Blog hole ich dich vom Punkt Null ab und zeige dir eine Welt, in der du dich wohlfühlen wirst.

Was hat es mit der Laktoseintoleranz wirklich auf sich???

Heute wissen wir, dass wir mit dem Lebensmittel Milch in dieser industriellen Form nicht wirklich gut umgehen können. So viele Zusatzstoffe, so viele Prozesse um die Haltbarkeit gewährleisten zu kennen. Wusstest du eigentlich was für Stoffe alles in deiner Milch vorhanden sind? Ich auch nicht. Ich wusste nur, dass es mir nicht gut ging, als ich Milchprodukte zu mir genommen hatte. Ich fühlte mich immer gerade mal als wäre ich im gefühlten 9 Monat schwanger. Nein im Ernst, der Bauch kann einem da schon übel mitspielen. Dann kommt noch das Unwohlsein dazu. So kann ich nicht ausgehen. Milch weg, nichts passiert. Grübel, grübel, woran liegt es dann bloß. Ich habe beschlossen, das einmal mit meinem Arzt zu bereden. Das ist sehr wichtig. Scheu dich nicht, mit dem Arzt deines Vertrauen über dieses Thama zu sprechen. Mir hat es sehr viel geholfen. Ich habe den Weg in ein Labor gemacht. Der Test war rückblickend fürchterlich, aber erfolgreich um eine Diagnose zu erhalten. Das Ergebnis war ernüchternd. Ich habe eine sehr hohe Laktoseunverträglichkeit. Mit einher kamen noch andere Dinge ans Tageslicht. Dazu schreibe ich in einem anderen Blog.

Ich bereue es nicht mich meinem Arzt anvertraut zu haben. Somit war der erste Schritt in die Richtung Ernährungsumstellung schon gelegt worden.

Was wird in Zukunft auf meinem Speiseplan stehen? Woher beziehe ich nun meine Produkte und welche Firmen bieten mir dazu ein entsprechendes Sortiment an. Leute, es gibt wirklich schon sehr viele Firmen, und Kochtips zu diesem Thema. Die Lebensmittelketten haben sich schon sehr mit diesem Thema beschäftigt. In Reformhäusern und Drogeriemärkten wird man sehr gut beraten und betreut.

Heute kann ich sagen, ich habe meinen Weg gefunden um mit dieser Unverträglichkeit zu leben. Wie habe ich das gemacht?

Ich habe mir ein paar Produkte diverser Firmenhersteller gekauft und habe sie getestet. Ich habe mir die Inhaltsstoffe durchgelesen. Da lernst du schon einiges. Wer viel Zucker oder Salz als Geschmacksverstärker verwendet. Du meine Güte, das war teilweise erschreckend aber auch sehr interesant.

Wie erkenne ich Laktoseintoleranz???

Blähbauch, Völlegefühl, Darmgeräusche, Bauchschmerzen, manchmal etwas Übelkeit, Durchfall. Das alles kann schon ein Anzeichen für eine Laktoseunverträglicheit sein.

Milchzuckerunverträglichkeit ??? Laktoseunverträglichkeit???? Wie geht man damit um???? Einige Tips für eine Ernährungsumstellung gebe ich dir sehr gerne mit auf den Weg.

Verwende nur laktosefreie Milchprodukte. Es gibt schon so viele Produkte auf dem Markt. Meine Lieblingsprodukte kommen von NÖM Milch, JaNatürlich und Minus L.

Wenn du auf Milch ganz verzichten möchtest, dann empfehle ich dir auf eine Mandel-, Hafer-, oder Sojamilch umzusteigen.

Aber Achtung bei Sojaprodukten. Denn es gibt auch viele Menschen, die auf Sojaprodukte verzichten sollten. Vor allem wenn du an einer Schilddrüsenerkrankung leidest und ein Medikament dazu erhältst. Dann greife lieber auf Alternativen zurück.

Mein absoluten Favoriten bei der Mandelmilch sind die Produkte von JaNatürlich und von Koelln.

Hier gebe ich euch aber wirklich den Tip, kostet euch durch die Produkte und findet das für euch angenehmste Produkt.

Joghurt und Topfen sind sehr lecker. Natur pur. Naturjoghurt mit frischem Obst ist eine leckere Zwischenmahlzeit.  Topfen mit einer Prise Zucker oder etwas Honig sind für zwischendurch auch sehr gut.

Möchtest du aber hier auch zu milchfreien Produkten greifen, stehen dir Sojaprodukte zu Verfügung oder die Alternative mit der Kokosmilch. Ich greife hier immer zu den Produkten von Harvest Moon. Die finde ich persönlich einfach sehr lecker.

Beim Gebäck lese ich immer die Inhaltsstoffe durch und frage auch gerne beim Bäcker nach. Im Reformhaus wird man sehr gut beraten. An alle Kuchenbäcker unter euch, jeder Kuchen oder jedes Törtchen schmeckt auch sehr lecker mit laktosefreier Milch oder Mandelmilch. Du kannst selbstverständlich auch Sojamilch verwenden.

Verzichten müssen wir auch nicht auf Käse oder Wurstwaren. Es gibt schon so viele Käse, welche laktosefrei sind. Mein absoluter Lieblingskäse kommt von Schärdinger. Alternativ kannst du zu Ziegenkäse greifen. Auch hier bitte lesen, ob er auch tatsächlich laktosefrei ist.

Bei Wurstwaren empfehle ich dir, genau darauf zu schauen, ob er laktosefrei ist. An der Frischetheke berät dich aber sehr gerne das Personal. Keine Scheu zu fragen. Du bist nicht die oder der einzige mit einer Laktoseintoleranz.

Bei Wurstwaren musst du dich bitte für dich selber für ein Lieblingsprodukt entscheiden. Hier kann ich dir nur sagen, dass mein Sohn ein Fan von verschiedenen Schinkensorten ist.

Ich bereite Fleischspeisen zu, bin aber seit fast 30 Jahren Vegetarierin. Das bedeutet aber nicht das meine Familie auf Fleisch verzichten muss.

Auf Schokolade musst du auch nicht verzchten. Hier gibt es echt schon viele Produktangebote. Ich empfehle dir die Rittersport laktosefrei (drei Sorten stehen dir zur Auswahl), Frusanoprodukte (erhältlich beim DM) usw. Das sind meine Lieblingsmarken. Aber da findest du schon ganz schön viel in den Lebensmittelläden.

Mit Laktoseintoleranz kannst du gut leben. Ein paar leckere Rezepte gebe ich dir gerne mit:

Smoothie:
Mandelmilch, Mineralwasser mit frischen Früchten, einer Prise Pfeffer im Smoothiemaker mixen und fertig ist dein Smoothie.
Vegan, frisch und leicht

Smoothie:
Gurke, Apfel, ein paar Blätter grüner Salat, Karotte, Mineralwasser und ein Schuß laktosefreier Schlagobers mit einer Prise Pfeffer und einem EL Olivenöl in deinen Smoothiemaker geben und mixen.

Frühstücksporridge:
Porridge zum Frühstück ist auch schnell zubereitet. Hier greife ich gerne zu den Haferflocken von Koelln, die gibt es auch glutenfrei zu erwerben. Ich verwende Mandelmilch für mein Haferflockengericht. Statt der Mandelmilch kannst du laktosefreie Milch, Sojamilch oder auch Wasser verwenden.

50 g Haferflocken, 1 Prise Salz, 350 ml. Flüssigkeit, 1 EL Honig.

Die Mandelmilch (oder die Flüssigkeit deiner Wahl), Haferflocken und die Prise Salz  zum Kochen bringen. Danach den Honig dazugeben. Alles zusammen auf kleiner Flamme für 3 bis 4 Minuten köcheln lassen. Umrühren ab und zu nicht vergessen. Dein Porridge ist nun fertig und cremig. Nach Belieben kannst du Früchte dazu servieren. Ich gebe gerne etwas Zimt zu meinem Haferflockengericht dazu.

Palatschinken oder Pfannkuchen
150 g Mehl, 2 Stk. Eier, 250 ml laktosefreie Milch (Mandelmilch od. Sojamilch), 1 EL Sonnenblumenöl, 1 Prise Salz, etwas Butterschmalz (Butterschmalz ist von Haus aus laktosefrei)

Eier gut verquirlen. Mehl und Milch rasch glatt rühren. Prise Salz dazu, Eier und 1 EL Sonnenblumenöl beimengen, alles gut durchrühren, bis sich Bläschen bilden. Den Teig eine halbe Stunde ruhen lassen.  Butterschmalz in die Pfanne geben, den Palatschinkenteig mit dem Schöpfer in die Pfanne geben. Teig nach kurzer Zeit umdrehen, etwas Farbe bekommen lassen, heraus geben und die nächsten Palatschinken zubereiten. Die Füllung überlasse ich ganz dir. Mit Marmelade, pikant oder mit Nutella. Topfenfüllung passt auch ganz gut.

Meine schnelle Topfencreme
250 ml laktosefreier Topfen mit 4 EL Staubzucker (Puderzucker) glatt rühren. Ein paar Rumrosinen dazugeben. Ein EL laktosefreier Schlagobers dazu. Alles gut durchmischen und fertig ist eine leckere schnelle Topfencreme.

Wie du sehen kannst, kann man ganz gut mit einer Milchzuckerunverträglichkeit sprich Laktoseintoleranz leben.

Ich freue mich, wenn ich dir ein bisschen weiterhelfen und dich mit meinen Rezepten inspirieren konnte.

 

 

 

Viel Spaß beim Nachkochen meiner Rezepte. Gerne dürft ihr sie auch weiterempfehlen.

Über ein Feedback würde ich mich sehr freuen.

Bis bald

Brigitte

 

 

Bloggen – Es hat Klick gemacht

Bloggen – Es hat Klick gemacht

Warum Bloggen hab ich mich gefragt. Ist das schwer? Ist das einfach? Ich wusste es nicht. Leute, es ist nicht so einfach! Es muss in deinem Kopf klick machen, um richtig an die Sache ranzugehen.

Was interessiert die Leute da draußen? Mache ich alles richtig? Keine Ahnung! Das alles geistert in meinem Kopf herum. Was soll ich sagen, mir muss es Spaß machen und gefallen. Wenn es noch jemandem da draußen gefällt, dann freue ich mich umso mehr. So einfach muss das sein. Jetzt hat es Klick gemacht. Leute, ab jetzt wird richtig gearbeitet und losgebloggt. Ich freue mich auf meine Blogs und auf euch.

Ganz ehrlich. Du musst Spaß und Freude an der Sache haben und dafür einstehen, was du machst. Bloggen muss von dir gelebt werden und Spaß machen. Dich muss das Thema ansprechen. Du musst davon überzeut sein. Mit Herzblut ran an die Arbeit. So wie du es nach außen vorträgst, so wird es auch gesehen. Du bist selbstbewußt, ergeizig und flexibel, hast Zeit im Gepäck, dann hast du schon den ersten Schritt getan.

Warum blogge ich. Ich habe mir das lange überlegt. Ich habe schon ein paar Blogs gemacht. Hat es wirklich Klick gemacht? Nein! Denn das ist ein Prozess, denn jeder selber durchlaufen muss. Jetzt weiß ich, dass es nicht so einfach ist Blogger zu werden oder zu sein. Denn du musst Zeit im Rucksäckchen haben und von dir überzeugt sein.

Heute weiß ich, dass ich es mir zum Ziel gesetzt habe, meine Träume wahr werden zu lassen und in die Realität umzusetzen. Ich bin bereit dazu. Den ersten Schritt in diese Richtung habe ich schon gesetzt. Davon werde ich euch in einem meiner späteren Blogs noch erzählen. Mehr verrate ich noch nicht. Ein bisschen Spannung wollen wir uns schon noch aufheben für die nächsten Bloggerberichte.

Meine Geschichte, mein Weg wie ich zum Bloggen, zum Schreiben überhaupt gekommen bin.

Heute habe ich die Zeit mich zu entfalten, mich zu verwirklichen und über mich zu berichten.

Ich bin Mutter zweier Söhne. Wie einige von euch vielleicht wissen, sind und waren meine Kinder mein Lebensinhalt. Mein ältester Sohn kam sehr schwer beeinträchtigt zur Welt. Er war geistig und körperlich sehr schwer beeinträchtigt. Krankheiten begleiteten unseren täglichen Alltag. Epilepsie, Hydrocephalus, Darm und Blut wollten auch nicht mitspielen. Aber er war ein lebensfroher Bursche. Er wurde geliebt und hat uns sehr geliebt. Er war unser Sonnenschein. Er wurde gerade einmal 24 Jahre alt, dann war es für ihn an der Zeit an einen anderen Ort zu gehen. Bis zur letzten Stunde hat er sein Leben gelebt ohne leiden zu müssen. Er ist in einem epileptischen Anfall eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht. Nach ein paar Tagen war es an der Zeit loszulassen. Dieser Schritt war sehr schwer. Bis zur letzten Stunde war ich an seiner Seite im Krankenhaus dabei. In meinen Armen ist er dann friedlich von uns gegangen. Fast ein Jahr ist jetzt seitdem vergangen. Im Herzen ist er jeden Tag bei mir. Ich war seine Mutter, seine Betreuerin, seine Krankenschwester und seine beste Freundin.

Mein zweiter Sohn kam 2 Jahre später zur Welt. Er war ein aufgewecktes Bürschchen. Sein Asthma und seine Neurodermits konnten ihn nie unterkriegen. Damit kann man heute echt gut leben. Ernährung spielte und spielt in unserem Leben eine große Rolle. Mein Sohn besucht zurzeit die Fachhochschule und arbeitet momentan an seiner Bachelorarbeit.

Wie ihr seht, bin ich ganz in meiner Mutterrolle aufgegangen. Jetzt ist es an der Zeit vorwärts zu schauen und etwas für mich zu tun. Es ist an der Zeit, dass ich aus meinem Schneckenhaus herausgehe und mich der Welt zeige. So vieles habe ich entbehrt, so vieles habe ich noch vor. Jetzt starte ich durch.

Was ist für mich wichtig? Den richtigen Partner an meiner Seite zu haben welcher mich versteht, meine Interessen schätzt und mich dabei unterstützt um aus meinem kleinen Häuschen zu kommen. Einer der weiß, daß Familie und mein Sohn einen sehr hohen Stellenwert für mich haben. Daß man sich zusammenraufen muss und es Zeit benötigt um alles unter einen Hut zu bringen.

Partner sollen sich ergänzen, füreinander da sein, sich gegenseitig Halt geben und unterstützen. Denn nur dann kann man eine gute Basis für ein harmonisches Zusammenleben haben. Das Allerwichtigste ist allerdings die Liebe zum Partner.

Liebe ist so ein schönes Wort. Gibt es die wahre Liebe? Ich denke ja. Und wenn du sie gefunden hast, dann halte sie ganz fest. Ich bin an meinem Ziel angekommen. Ein neuer Lebensabschnitt kann beginnen. Vorerst muss aber der Abschluß von meinem Sohn auch Priorität haben. Das alles nehme ich jetzt in Angriff. Ich habe die Kraft, dass alles zu managen. Es ist in meinem Kopf manifestiert.  Ja, ich schaffe das!!!

Jetzt habe ich euch einen Einblick in mein Leben gegeben. Ihr wisst jetzt, dass ich mich nun dazu entschlossen habe, mich dahinterzuklemmen und unter die Blogger und Schreiberlinge zu gehen.

Ich freue mich wenn euch mein Artikel gefallen hat und ihr jetzt einen Eindruck von mir gewonnen habt.

Auf ein Wiedersehen, Wiederhören oder Wiederlesen freue ich mich sehr.

Eure

Brigitte

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Minimundus Klagenfurt

Minimundus Klagenfurt

Meine Heimatstadt Klagenfurt hat so vieles an Schönheit zu bieten. Heute zeige ich euch etwas vom Minimundus.

Ein Besuch im Minimundus – der kleinen Welt am Wörthersee lohnt sich auf alle Fälle. Ein Tip für jeden Kärntenurlaub. 150 Modelle der schönsten Bauwerke aus allen 5 Kontinenten sind hier ausgestellt. Weiters gibt es ein tolles Kinderprogramm, man erfährt Wissenswertes über fremde Kulturen oder erkundet mit 3D-Wanderungen das Innere der Modelle. An lauen Sommerabenden kannst du dir die Sehenswürdigkeiten bei stimmungsvoller Beleuchtung ansehen. Mit der Kärntencard bist du mit einem günstigeren Eintritt schon dabei.

Hier sind ein paar Bilder von meiner Erkundungstour durch das Minimundus Klagenfurt.

Ich hoffe ihr bekommt einen guten Eindruck vom Flair und der Stimmung.

Urlaub bei Freunden – Willkommen in Kärnten. Mein Urlaubstip, für alle Kärntenliebhaber.

 

Fotos: Brigitte Hoyer und Achim Fischer

 

Gerlitzen – Ossiacher See

Gerlitzen – Ossiacher See

Kärnten hat sehr viele schöne Seiten. Ein Highlight ist es mit der Gondel und dem Sessellift bis ganz hinauf auf die Gerlitzen zu fahren, um dort dem Schauspiel der Paragleiter zuzusehen und eine ausgedehnte Wanderung zu machen wo die Natur noch in all ihrer Vielfalt zu bewundern ist. Wir befinden uns in einer Höhe von über 1.911m.

Danach lohnt es sich eine Schiffahrt am Ossiacher See zu machen. Bei einer zweistündigen Tour kann man nach dem Wandern hier relaxen und die Landschaft auf sich wirken lassen.

Mit der Kärnten Card lohnt es sich die vielen Urlaubsangebote zu nutzen.

Vielen Dank an Achim Fischer der mich sehr schön ins Bild gesetzt hat. Es macht mir Freude, ihm meine schöne Heimat Kärnten zu zeigen.

Einige Bilder möchte ich euch hier noch zeigen.

Ich hoffe, ich habe euch meine Heimat schmackhaft gemacht. Es lohnt sich, hier Urlaub zu machen.